Die Low Level LASERNEEDLE-Technologie wirkt 

 

regenerativ, analgetisch, antiinflammatorisch, antiödematös

 

 

LASERNEEDLE-Technologie

Die LASERNEEDLE-Technologie verwendet Low Level Laser der Klasse 3B, die das bestrahlte Gewebe mit zusätzlicher Energie versorgen, ohne dabei eine thermische gewebsschädigende Wirkung zu entfalten – anders als das bei den leistungsstärkeren Lasern der Klasse 4 der Fall ist. 

 

Für eine erfolgreiche Wirkung muss die Laserleistung jenseits eines Schwellenwertes liegen. Zu schwache Laser dringen nicht tief genug in das Gewebe ein, um einen therapeutischen Effekt zu erzielen. Laser der Klasse 4 sind dagegen zu leistungsstark und bergen die Gefahr einer thermischen Schädigung des bestrahlten Gewebes.

 

Die LASERNEEDLE-Technologie kombiniert den Klasse 3B Klasse Laser mit einer speziellen High Power Density Technologie (HPD) und erreicht somit die nötige Laserleistung ohne die Gefahr thermischer Effekte zu verursachen.

High Power Density (HPD)

Der spezielle LASERNEEDLE HPD-Laser bündelt einen schwachen Laser und bringt dessen Strahlung durch eine spezielle flexible Optik unmittelbar an den Ort der Anwendung. Das führt zu einer extrem hohen Leuchtdichte (Anzahl der Photonen pro Fläche), die die biologischen Regenerationsprozesse im Gewebe ohne thermische Nebenwirkungen stimuliert.

Schwacher Laser                        Starker Laser                                    HPD-Laser

Hauptwirkweise

Bei der LASERNEEDLE-Technologie stimuliert das eindringende Laserlicht verschiedene biochemische Prozesse im menschlichen Körper. Das Laserlicht wirkt

 

  • regenerativ
  • analgetisch
  • antiinflammatorisch
  • antiödematös

Bakterizide Wirkungsweise

Bei der Anwendung von violettem Licht kann darüber hinaus eine bakterizide Wirkung erzielt werden (siehe auch "Wirkungsweise", rechts).

 

Behandlungsmöglichkeiten

  1. Punktgenaue Bestrahlung durch die Laserkanäle in Kontaktapplikation auf der Haut (kann ohne Aufsicht erfolgen)
  2. Flächenbestrahlung durch Bündelung der Laserkanäle in der Laserdusche

    • Ermöglicht die Bündelung von bis zu neun verschiedenen Lasernadeln, um größere Flächen zu bestrahlen
    • Erlaubt die Kombination verschiedener Wellenlängen (Farben)

  3. Betrieb im Dauerstrich- oder gepulsten Modus

Molekulare Mechanismen

Die Wirkweise der Lasertherapie ist abhängig von der Wellenlänge der verwendeten Laser.

Rotes- und infrarotes Licht

Rote und infrarote Laser stimulieren direkt den zellulären Energiemetabolismus in den Zellorganellen Mitochondrien. Sie ...

 

  • steigern die Produktion des Energieträgers Adenosintriphosphat (ATP), der notwendig für Proliferation ist,
  • induzieren Stickstoffmonoxid (NO), das die Durchblutung und somit die Nährstoffversorgung anregt,
  • induzieren reaktive Sauerstoffspezies (ROS), die in geringer Konzentration die Genexpression regulieren, die wiederum u.a. schmerzlindernde Prozesse auslöst.

Violettes Licht

Violettes Licht wirkt dem gegenüber antibakteriell auf solche Bakterien, die Porphyrinstrukturen enthalten. Hierzu zählen viele bekannte Krankheits-erreger. Dort regt violettes Licht nur in Bakterien die Produktion von großen Mengen an reaktiven Sauerstoffspezies ROS an, die selektiv die Bakterienzellen zerstören.

 

Ein Hauptanwendungsgebiet liegt in der Wundheilung, wo gezielt pathogene Bakterien zerstört werden und das umliegende Wirtsgewebe intakt bleibt.

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